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Leuchttürme begeisterten mich schon immer, vor allem seit unseren Urlauben an der Nordsee. Als ich auf einer Miniaturenmesse den fertig eingerichteten Leuchtturm von „Nimmerya“ Karin und Ralf Müller aus Großheide-Arle sah und erfuhr, dass der Rohbau zu erwerben ist, begann ich zu träumen und sparen. Fortan lag ich meiner Familie damit in den Ohren. Bei unserem Sommerurlaub im Jahr 2005 war es dann soweit. Ich erstand den lang ersehnten Rohbau und nahm ihn mit nach Hause. Wie ein rohes Ei wurde er im Auto verstaut und heimgefahren. Man kann so einen Rohbau auf der Internetseite www.nimmerya.de ansehen und vor allem auch bestellen. Es vergingen einige unruhig Tage und Nächte, denn ich musste mich entscheiden wer im Leuchtturm Einzug halten soll. Erst als ich mir darüber schlüssig war, konnte ich mit der weiteren Planung beginnen. In die engere Auswahl kam ein ehemaliger Kapitän oder Matrose mit Gattin oder ein junger Mann, der sich durch eine sehr großzügige Erbschaft einen Traum erfüllte. Nachdem ich nach meinem Puppenhaus und den anderen Projekten gerne einmal etwas Modernes bauen wollte, entschied ich mich für den Junggesellen. Durch Swaps und Geschenke hatte ich jede Menge Sachen, die ich bisher nicht unter bekam. Außerdem hatte ich schon vorher nach maritimen Dingen Ausschau gehalten und gekauft. Hier nun näheres zum Bewohner namens „Hendrik“: Er wollte schon immer in einem Leuchtturm wohnen und konnte sich nun, dank einer sehr großen Erbschaft, seinen Traum erfüllen. Das viele Geld ermöglicht ihm zudem, dass er nicht mehr arbeiten muss. Er genießt sein Leben mit Boot fahren, angeln, surfen, relaxen im Liegestuhl oder am Strand. Gegen häufig wechselnden Damenbesuch hat er natürlich auch nichts einzuwenden. Für Ordnung sorgt seine Hausperle Apollonia und so sieht es bei ihm für einen Junggesellen unnatürlich sauber und ordentlich aus. Das nächste größere Problem war die Frage – wo findet der Leuchtturm seinen Platz. Einstimmig beschloss die Familie unser großes Aquarium zu entsorgen. Dadurch konnten wir das Wohnzimmer umräumen und Platz schaffen. Nun stand der Gestaltung und Einrichtung nichts mehr im Wege und ich legte los. Jede freie Stunde nutzte ich, um den Leuchtturm zu vollenden. Nach und nach kamen mir immer neue Ideen, die ich versuchte umzusetzen. Die Außenanlage entpuppte sich als harte Nuss, die lange Zeit brauchte, um geknackt zu werden. Immer wieder verwarf ich Ideen, denn es soll so natürlich, wie möglich aussehen. Zudem ist der Platz eingeschränkt. Bisher bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden, obwohl noch Details fehlen. Etwas Unordnung muss noch hinein, auch wenn die Hausperle sehr penibel für Ordnung und Sauberkeit sorgt. Nachdem ich eigentlich ein ordnungsliebender Mensch bin, fällt mir dies etwas schwer. Aber es wird schon noch werden. Nun wünsche ich viel Vergnügen beim Besichtigen der Leuchtturmdokumentation. Es werden immer wieder neue Fotos mit Fortschritten und Veränderungen dazu kommen. |
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